Veduta di Roma con Piazza Navona allagata
Giovanni Giacomo Van Lint (Roma 1723 - 1790)
Giovanni Giacomo Van Lint (Rom 1723 - 1790)
Zugeschrieben
Ansicht von Rom mit der überfluteten Piazza Navona
Öl auf Leinwand
50 x 62 cm - gerahmt 61 x 74 cm
Das Werk gehört zu einer Serie von drei Gemälden, zusammen mit den Ansichten des Trevi-Brunnens (link) und San Giovanni in Laterano (link)
Die hier vorgestellte, hervorragende Ansicht Roms, die die berühmte Piazza Navona bei Hochwasser darstellt, ist dem römischen Vedutenmaler Giovanni Giacomo Van Lint (Rom 1723–1790) zuzuschreiben.
Es handelt sich um ein sehr interessantes historisches Dokument, das eine der mittlerweile nicht mehr praktizierten Sommertraditionen verewigt, die die Geschichte der Ewigen Stadt geprägt haben, nämlich den sogenannten „See” auf der Piazza Navona. Seit 1652 wurde der Platz auf Wunsch von Papst Innozenz X. jeden Samstag und Sonntag im August dank seines konkaven Bodens geflutet, wodurch ein großes Schwimmbecken entstand, in dem sich Adlige und Bürger während der Sommerhitze erfrischen konnten.
Das Bild zeichnet sich durch seine leuchtenden Farben aus, wobei das Sonnenlicht allmählich nachlässt und ein zartes Gefühl der chromatischen Ruhe vermittelt, ein stilistisches Merkmal, das typisch für die reife Phase unseres Malers ist, der sich durch die topografisch genaue Darstellung der Stadt Rom einen soliden Ruf als Vedutenmaler erworben hat.
Das Gemälde ist insbesondere eine Ableitung eines Stichs des berühmten Giuseppe Vasi (Corleone 1710 – Rom 1782) aus der monumentalen Sammlung „Delle magnificenze di Roma antica e moderna” (Die Pracht des antiken und modernen Rom) und zeigt die schönsten Ansichten der Ewigen Stadt, die ihm vor allem dank der stets originellen und perspektivisch ansprechenden Kompositionen und der nie banalen Auswahl der Motive große Berühmtheit einbrachten.
Giuseppe Vasi, der in diesem monumentalen Werk die ganze Fülle seiner grafischen Kreativität offenbart, wurde für die in Rom tätigen Vedutenmaler zu einem wichtigen Bezugspunkt: Es war nämlich für die Künstler jener Zeit üblich, sich auf seine Drucke zu beziehen – wie es in Venedig mit den Stichen von Visentini der Fall war –, um präzise Ikonografien der Orte zu erstellen.
Ansichten wie die unsere wurden insbesondere von Giovanni Giacomo Van Lint angefertigt, um Sammler und anspruchsvolle Reisende, vor allem Engländer, Deutsche und Franzosen, zufrieden zu stellen, die die Stadt im Rahmen ihrer „Voyage d'Italie” besuchten und ein „Andenken” an Rom in seiner weitläufigsten und charakteristischsten Dimension besitzen wollten.
Aus diesem Grund wurde er zu einem sehr bewunderten Maler und hatte großen Erfolg bei den Ausländern, die Rom besuchten und kleine, leicht zu transportierende Ansichten und Landschaften kauften, so dass sich heute fast alle seine Gemälde in europäischen Privatsammlungen, insbesondere in englischen, befinden.
Referenzbibliografie:
A. Busiri Vici, „Peter, Hendrik und Giacomo Van Lint. Tre pittori di Anversa del '600 e '700 lavorano a Roma”, Bozzi Verlag, Rom 1987.
ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN:
Das Werk wird komplett mit einem ansprechenden goldenen Rahmen verkauft und mit einem Echtheitszertifikat und einer ikonografischen Beschreibung geliefert.
Wir kümmern uns um den Transport der erworbenen Werke sowohl innerhalb Italiens als auch ins Ausland und organisieren diesen durch professionelle und versicherte Spediteure.
Es besteht auch die Möglichkeit, das Gemälde in der Galerie in Riva del Garda zu besichtigen. Wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen und Ihnen unsere Sammlung von Werken zu zeigen.
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