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Trionfo di Flora e Zefiro

Jacopo Amigoni (Venezia, 1682 - Madrid, 1752) cerchia

Jacopo Amigoni
(Venedig, 1682 – Madrid, 1752)
Umkreis

Triumph der Flora und des Zephyr
(als Allegorie des Frühlings)

Öl auf Leinwand
101 x 76 cm.
Mit Rahmen 112 x 85 cm.

D26-229 Verkauft Informationen anfordern

Das hier vorgestellte prächtige Gemälde, das stark vom Spätbarock und Rokoko geprägt ist, zeigt eine mythologische Allegorie des Frühlings, verkörpert durch die mit Blumen gekrönte Göttin Flora, die majestätisch auf einer weichen Wolke sitzt und Blumengirlanden umklammert, sowie durch ihren Gatten, den Gott Zephyr (Personifizierung des westlichen Frühlingswindes).

In seinem Gedicht „Fasti“ erzählt Ovid von der Entführung der Nymphe Chlore durch Zephyr und ihrer anschließenden Verwandlung in die Frühlingsgöttin Flora. Die in unserem Gemälde dargestellte Szene ist die darauf folgende Episode, nämlich die Hochzeit der beiden Protagonisten. Flora hat Zephyr mit Blumen gekrönt, und er nimmt sie in seine Wolken auf, sodass der warme Westwind den Frühling umarmt – zur großen Freude der Natur.

Um das himmlische Paar schweben mehrere geflügelte Putten: Einer von ihnen hilft dabei, den reich gefüllten Blumenkorb zu tragen, ein Symbol des Wohlstands, während unten ein anderer eine Amphore hochhält und Wasser ausgießt, was den für die Blüte notwendigen Frühlingsregen und das wieder auf der Erde fließende Lebenselixier symbolisiert.

Das Werk enthält eine reichhaltige Vielschichtigkeit mythologischer und astrologischer Symbole, die mit der Wiedergeburt der Natur verbunden sind.

Das faszinierendste und aufschlussreichste ikonografische Element ist der leuchtende Streifen, der den Himmel auf der rechten Seite diagonal durchzieht und auf dem einige Tierkreiszeichen zu sehen sind; dabei lassen sich deutlich die drei Sternbilder erkennen, die die Frühlingsmonate beherrschen, nämlich Widder (März–April), Stier (April–Mai) und Zwillinge (Mai–Juni).

Die lebhafte Farbwahl mit Pastelltönen, die Leichtigkeit der Wolken, die Anmut der Gesichter sowie die zarte Sinnlichkeit und die fließenden Faltenwürfe in schillernden Farben (das leuchtende Rosa des im Wind wehenden Mantels und das Grün des Gewandes) spiegeln perfekt das typische „Streben nach Anmut und Leichtigkeit“ wider, das das Schaffen der venezianischen Schule des 18. Jahrhunderts geprägt hat.

Insbesondere reiht sich das Werk, das sich durch eine idyllische und festliche Atmosphäre auszeichnet, in das mythologische Œuvre des Malers Jacopo Amigoni (Venedig, 1682 – Madrid, 1752) ein, einem der international bedeutendsten Vertreter des venezianischen Rokoko, und spiegelt dessen stilistische und kompositorische Merkmale getreu wider.

In seinen mythologischen Szenen weichen die dramatischen und feierlichen Töne des Barocks pastoralen Fabeln, die sich durch weiche Körperformen, helle Hauttöne und einen fließenden, leichten Pinselstrich auszeichnen. Sein mythologisches Werk stellt einen der Höhepunkte des venezianischen und europäischen Rokoko dar und ist berühmt für die Anmut der Formen, die Leuchtkraft der Farben sowie die arkadischen, zarten und sinnlichen Stimmungen. Amigoni war einer der erfolgreichsten Maler des 18. Jahrhunderts und vermochte, diesen dekorativen Stil – der in Deutschland sogar als „Amigoni-Stil“ bezeichnet wurde – an die bedeutendsten Höfe Europas zu exportieren, darunter Bayern, England und Spanien.



WEITERE INFORMATIONEN:

Das Werk ist mit einem ansprechenden Rahmen versehen und wird mit einem Echtheitszertifikat sowie einer beschreibenden ikonografischen Karteikarte geliefert.

Wir kümmern uns um den Transport der erworbenen Werke und organisieren diesen sowohl innerhalb Italiens als auch ins Ausland über professionelle und versicherte Spediteure.

Es besteht auch die Möglichkeit, das Gemälde in unserer Galerie in Riva del Garda zu besichtigen; wir würden uns freuen, Sie dort begrüßen zu dürfen, um Ihnen unsere Sammlung von Kunstwerken zu präsentieren.

Kontaktieren Sie uns unverbindlich für weitere Informationen.

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