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San Giorgio e il Drago

Alessio Baldovinetti (Firenze, 1427 – Firenze, 1499) cerchia

Alessio (oder Alesso) Baldovinetti (Florenz, 1427 – Florenz, 1499) und sein Umfeld

Der heilige Georg und der Drache

Öl auf Holz
32 x 42 cm – gerahmt 47 x 57 cm.

Herkunft: Hampel München, 31.03.2017, Los 854 (Alesso Baldovinetti, Kreis, 10.000–15.000 €)

D26-236 € 7.500 Informationen anfordern

Das interessante Gemälde, das wir Ihnen hier vorstellen – ein Ölgemälde auf Holz – stellt den Triumph des Heiligen Georg dar, eines edlen Ritters christlichen Glaubens, dessen atemberaubendes Abenteuer im Kampf gegen den Drachen, das reich an symbolischen Bedeutungen im Kampf zwischen Gut und Böse ist, seit jeher ein beliebtes Thema in der Kunst ist: In der Renaissance bot es die Möglichkeit, sowohl ritterliche als auch religiöse Ideale und Werte in Szene zu setzen.

„Eines Tages gelangte er in das Königreich Silene, das von der Anwesenheit eines schrecklichen Drachen heimgesucht wurde, dessen zerstörerische Kraft nur durch Menschenopfer gebändigt werden konnte. Es war gerade der „Soldat Christi“, der das gefährliche Ungeheuer tötete und die Tochter des Herrschers aus den Klauen des Monsters rettete; als Belohnung verlangte er weder Ehren noch Geld, sondern dass sich das gesamte Volk zum Christentum bekehren und die Taufe empfangen möge.“

Auf dem Gemälde wird der heilige Georg, zugleich Heiliger und Ritter, im Moment seines Triumphs über den Drachen dargestellt, während er diesen mit der Lanze durchbohrt.

Er wird gemäß der traditionellen Ikonografie dargestellt: auf seinem Schlachtross reitend, gekleidet in eine glänzende Rüstung und einen Helm mit Helmkamm, während sein schillernder roter Umhang vom Wind aufgebläht erscheint und die Dynamik der skulpturalen Figur unterstreicht. Im Hintergrund, etwas abseits, ist die von Schrecken ergriffene Prinzessin zu sehen, die betend um ihre Rettung fleht.

Die Analyse der Stilmerkmale ermöglicht es uns, das Werk einem Renaissance-Maler toskanischer, insbesondere florentinischer Prägung zuzuschreiben, obwohl die malerischen Stilelemente eher archaisch sind und auf eine frühere Malerei verweisen.

Insbesondere weist das Werk eine traditionelle Zuschreibungsverbindung zum Florentiner Alessio Baldovinetti (Florenz, 1427 – Florenz, 1499) auf, einem italienischen Maler und Zeichner der Frührenaissance, der für seinen klaren und präzisen Stil sowie den innovativen Umgang mit Licht in Anlehnung an die Vorbilder von Paolo Uccello, Giovanni di Francesco und Andrea del Castagno bekannt ist.

Die leuchtende und kontrastreiche Farbpalette, der erzählerische Ausdruck, der die märchenhafte Atmosphäre der Szene gekonnt wiedergibt, sowie das besondere Interesse an der Landschaft sind Elemente, die diese Zuordnung zum Maler untermauern, und zwar genau in der Spätphase seiner langen Karriere.

Sehr guter Erhaltungszustand, Restaurierungen und Übermalungen.


WEITERE INFORMATIONEN:

Das verkaufte Werk wird mit einem Echtheitszertifikat und einer Garantie geliefert.

Wir kümmern uns um den Transport der erworbenen Werke und organisieren diesen sowohl innerhalb Italiens als auch ins Ausland über professionelle und versicherte Spediteure. Es ist auch möglich, das Gemälde in unserer Galerie in Riva del Garda zu besichtigen; wir würden uns freuen, Sie dort begrüßen zu dürfen, um Ihnen unsere Sammlung von Werken zu zeigen.

Kontaktieren Sie uns unverbindlich für weitere Informationen.

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