Ritratto di Luigi XIV da bambino (1638 – 1715)
Scuola francese, XVII/XVIII secolo
Porträt von Ludwig XIV. als Kind (Saint-Germain-en-Laye, 1638 – Versailles, 1715)
Französische Schule, 17./18. Jahrhundert
Öl auf Leinwand
64 x 49 cm.
Im Rahmen 79,5 x 64,5 cm.
Die Analyse dieses Porträts und insbesondere die Art und Weise, wie die Gesichtszüge dargestellt wurden, führen uns zurück zur großen Tradition der französischen Schule zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert: Dargestellt ist Ludwig XIV. von Bourbon als Kind (Saint-Germain-en-Laye, 1638 – Versailles, 1715) in seiner Kindheit, vor seiner tatsächlichen Thronbesteigung im Alter von 16 Jahren, und später bekannt unter dem Beinamen Sonnenkönig.
Der „Kindkönig” Ludwig XIV. bestieg im Alter von 5 Jahren nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1643 den Thron, doch die Regierung des Königreichs blieb lange Zeit in den Händen seiner Mutter, der Regentin Anna von Österreich, und des mächtigen Kardinals Mazarin, sodass er die Krone erst nach dessen Tod im Jahr 1661 tatsächlich tragen konnte.
Es gibt zahlreiche Porträts des Herrschers als Kind, darunter die von Charles Le Brun, der ihn zusammen mit seinem Bruder Felipe darstellt, oder das von Nicolas de Largilliere, der ihn als Kind in einer Szene mit seiner Familie zeigt.
Es ist zu beachten, dass die Porträts Ludwigs XIV. seit seiner Kindheit darauf ausgelegt waren, ein Bild von Macht, Autorität und Königtum zu vermitteln, und dass diese Porträtmalerei Teil eines komplexen Propagandasystems war, um seinen Ruf als mächtigster Monarch Europas trotz seines jungen Alters zu stärken.
Das Gemälde bezieht sich insbesondere auf einen der zahlreichen Stiche jener Zeit (siehe einige Beispiele in den Details), die dem jungen Herrscher gewidmet waren und anhand derer man die Gesichtszüge und Attribute, die ihn darstellten, mit repräsentativen Kleidern und Accessoires wie dem hier gezeigten vergleichen kann, um den Thronantritt des jungen Mannes und seine Proklamation zum König von Frankreich zu feiern.


Insbesondere sehen wir ihn stolz auf den Betrachter blicken, während er in der rechten Hand ein Zepter und in der linken Hand den silberverzierten Griff eines Schwertes hält, was die Förmlichkeit und Feierlichkeit des Porträts unterstreicht. Er trägt außerdem ein Band mit der Anstecknadel des Ordens vom Heiligen Geist, auch bekannt als Orden des Cordon Bleu, dem prestigeträchtigsten Ritterorden der französischen Monarchie und einem der bedeutendsten in Europa.
Das Abzeichen des Ordens ist ein Kreuz, ähnlich dem Malteserkreuz, mit vier gegabelten Armen und einer silbernen Taube mit ausgebreiteten Flügeln und nach unten gerichtetem Kopf. Die Kinder des Königs waren von Geburt an Mitglieder, erhielten jedoch erst im Alter von 12 Jahren die Insignien des Ordens.
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