L’adorazione dei pastori
Pieter Pourbus (Gouda 1523 – Bruges 1584) Cerchia di
Pieter Pourbus (Gouda 1523 – Brügge 1584)
Umkreis von
Die Anbetung der Hirten
16.–17. Jahrhundert
Öl auf Holz
74 x 51 cm.
In einem antiken Tempelrahmen, 110 x 94 cm.
Das abgebildete Werk, das das Thema der Geburt Christi mit der Anbetung der Hirten darstellt, ist ein Gemälde von hervorragender malerischer Qualität, das sich nahtlos in das Schaffen des Kreises um den Flamen Pieter Pourbus (Gouda 1523 – Brügge 1584) einfügt.
Als Meister der flämischen Renaissance erlangte er Berühmtheit dadurch, dass er in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts die Brügger Malerschule leitete.
Sein künstlerisches Schaffen verbindet die flämische technische Tradition mit den Vorbildern des italienischen Manierismus und zeichnet sich durch außergewöhnliche geometrische Präzision und Detailschärfe aus.
Insbesondere die klar definierten anatomischen Details, die Plastizität der Gewandfalten und die theatralische Gestik der Figuren erinnern an den Stil des flämischen Romanismus. In dieser Strömung interpretierten die Maler der Niederlande die italienischen Vorbilder des Manierismus und der Renaissance (insbesondere von Künstlern wie Giorgio Vasari und Frans Floris) neu und verschmolzen sie mit der akribischen darstellenden Tradition Nordeuropas.
Kehren wir nun zum Werk zurück: Wir stehen vor einer wertvollen Darstellung des Augenblicks, in dem die Hirten die Krippe erreichen: Die Jungfrau Maria und der heilige Josef werden dargestellt, wie sie dem Hirtenzug, der gekommen ist, um das Kind anzubeten, stolz das Kind zeigen.
Interessant und ungewöhnlich ist das Detail, in dem Josef nicht nur als stiller Zuschauer erscheint, sondern als fürsorglicher Vater, der das Neugeborene wärmt, indem er dessen Windeln am lodernden Feuer trocknet: ein Motiv, das von den Malern des 16. und 17. Jahrhunderts sehr geschätzt wurde, um die heilige Szene zu vermenschlichen.
Natürlich ist seine Handlung von einer starken symbolischen Bedeutung geprägt: Die Wärme im Gegensatz zur Kälte symbolisiert nämlich die irdische Aufnahme des Wortes, das in einer feindseligen und kalten Welt Fleisch geworden ist.
Im Hintergrund sind klassische Architekturruinen zu erkennen, die ebenfalls ein typisches symbolisches Element der nordischen Renaissance-Malerei darstellen und den Niedergang des heidnischen Zeitalters sowie die Geburt des Christentums verkörpern.
Im Hintergrund hingegen öffnet sich ein goldener Lichtstrahl am Himmel, aus dem ein Botenengel hervortritt, um den Hirten die frohe Botschaft von der Geburt Jesu, des Erlösers, zu überbringen. Auch in diesem Fall ist die Aufmerksamkeit, die der darunterliegenden Landschaft gewidmet wird, besonders bemerkenswert, mit Türmen und alten Mauern, die von Bethlehem inspiriert sind.
Ein besonders wertvolles Detail ist der prächtige und kunstvoll gearbeitete Nischenrahmen aus geschnitztem, vergoldetem und vielfarbigem Holz, in den das Gemälde eingelassen ist. Der Rahmen wird an den Seiten durch gewundene Säulen verziert und von einem gebrochenen Giebel gekrönt, der mit Cherubköpfen geschmückt ist. Diese Art von architektonischem Rahmen unterstreicht den monumentalen Charakter des Gemäldes und war für die Andacht sowohl in privaten Kapellen als auch in privaten Räumlichkeiten vorgesehen.
WEITERE INFORMATIONEN:
Das Gemälde wird mit einem Echtheitszertifikat und einer beschreibenden ikonografischen Karteikarte geliefert.
Wir kümmern uns um den Transport der erworbenen Kunstwerke und organisieren diesen sowohl innerhalb Italiens als auch ins Ausland über professionelle und versicherte Spediteure.
Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Informationen; wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung.
Folgen Sie uns auch auf:
