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Composizione di fiori con vaso di gusto classico

Pietro Francesco Gambone (Torino, 1682 - 1737 circa)

Pietro Francesco Gambone
(Turin, 1682 – ca. 1737)

Blumenarrangement mit Vase im klassischen Stil

135 x 109 cm.
Im Rahmen 152 x 124 cm.

Das Werk wird durch ein Gutachten von Dr. Arabella Cifani (Turin) ergänzt
D26-217 € 9.900 Informationen anfordern

Das Gemälde zeigt ein prächtiges Blumenarrangement, das florale und skulpturale Elemente auf harmonische Weise zu einer perfekten Synthese vereint: Die Szene wird auf der rechten Seite von einer großen, mit barocken Ranken verzierten Steinvase dominiert, die eine üppige, sich um sie windende Girlande beherbergt.

Zwischen dem Sockel und dem architektonischen Podest, auf dem die Vase emporragt, liegen weitere üppige Sträuße aus Schnittblumen, darunter weiße und rosa Rosen, Anemonen, Nelken und kleine Feldblumen. Unten links befinden sich ein Strauß weiterer Blumen sowie eine weitere große Terrakotta-Vase, in der üppige rosa Nelken blühen.

Das Werk wird – von Dr. Cifani in ihrer kritischen Studie – dem Maler Pietro Francesco Gambone (Turin, ca. 1682–1737) zugeschrieben, einem der führenden Vertreter des piemontesischen Stilllebens des frühen 18. Jahrhunderts, der vom Adel und vom savoyischen Hof jener Zeit sehr geschätzt und gefragt war, um die großen Repräsentationssäle zu schmücken.

Pietro Francesco widmete sich in der Tat der Innenraummalerei sowohl im Königspalast von Turin als auch für andere bedeutende Residenzen des Hauses Savoyen.

Die im Freien angesiedelte Darstellung, angedeutet durch die im Halbdunkel liegenden architektonischen Kulissen auf der rechten Seite und die dahinterliegende Vegetation, verweist auf den typischen Stil der herrschaftlichen Gärten jener Zeit, in denen Natur und künstliche Elemente in einer raffinierten Harmonie miteinander verschmolzen.

Wie wir an unserem Werk erkennen können, zeichnet sich der Maler durch einen weichen und fließenden Pinselstrich aus, und obwohl er mitten im 18. Jahrhundert (der Epoche des Rokoko und des savoyischen Klassizismus) wirkte, behielt er eine Ästhetik bei, die an die Pracht des vorangegangenen Jahrhunderts anknüpfte.

Die großen Blütenkronen wirken in der Tat üppig und sind bisweilen leicht verwelkt – ein typisches Stilmittel des Barocks, um das Thema der Vanitas und die Vergänglichkeit der Schönheit zu evozieren.



WEITERE INFORMATIONEN:

Die Abbildungen wurden unter Verwendung einer professionellen Fotoausrüstung in einem Fotostudio aufgenommen.

Das Gemälde ist mit einem ansprechenden Rahmen versehen und wird mit einem Echtheitszertifikat sowie einer beschreibenden ikonografischen Karteikarte geliefert.

Wir kümmern uns um den Transport der erworbenen Kunstwerke und organisieren diesen sowohl innerhalb Italiens als auch ins Ausland über professionelle und versicherte Spediteure.

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