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Apollo sorveglia le greggi di re Admeto

Cornelis Cornelisz. van Haarlem (Haarlem 1562–1638) Bottega

Cornelis Cornelisz. van Haarlem
(Haarlem 1562–1638)
Werkstatt

Apollo bewacht die Herden des Königs Admetos

Öl auf Leinwand
93 x 69 cm.
Im Rahmen 92 x 116 cm

D25-146 € 8.700 Informationen anfordern

Im Vordergrund dominiert die mächtige Gestalt des griechischen Gottes Apollo, bekleidet mit einem einzigen Tuch, das einen Großteil seines athletischen Körpers unbedeckt lässt: Der Gott der Künste und der Musik hält seine Leier, eines seiner bekanntesten Attribute, in den Händen; mit demselben Arm stützt er einen Hirtenstab: ein für diese Gottheit ungewöhnliches Werkzeug, das uns jedoch die besondere Episode verstehen lässt, in die er verwickelt ist.

Das Motiv bezieht sich insbesondere auf die mythologische Episode, in der Apollo von Zeus dafür bestraft wurde, dass er die Zyklopen ausgerottet hatte, und dazu verurteilt wurde, neun Jahre lang einem Sterblichen zu dienen: Seine Strafe bestand darin, als Hirte die Herden des Königs Admetos (König von Pherae in Thessalien) zu hüten.

Diese besondere Episode ist sehr interessant, weil sie uns auch den Ursprung der Leier als dem Gott geweihtes Instrument erzählt: In den homerischen Hymnen wird nämlich berichtet, dass Hermes, der Bote der Götter, Apollo einen Streich spielte: Er stahl ihm die Schafe und verwendete dann die Eingeweide einiger Tiere, um eine Leier herzustellen.

Als Apollo, außer sich vor Wut, ihn aufspürte, verliebte er sich in dieses Instrument mit seinem himmlischen Klang und überließ Hermes das Vieh im Tausch gegen die Leier, die später zu einem seiner bekanntesten Symbole wurde.

Was den Ursprung des Gemäldes betrifft, so lässt sich seine Urheberschaft leicht auf einen Maler der flämischen Schule zurückführen, der zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert tätig war, aber noch der Kultur der Spätmanierismus verbunden war und stark italienisch beeinflusst war.

Dies erklärt die Zuschreibung an die Werkstatt von Cornelis van Haarlem (Haarlem 1562–1638), einem der repräsentativsten Künstler des nordischen Manierismus und einem der Begründer der sogenannten „Haarlemer Schule”, einer bedeutenden Malerschule in dieser niederländischen Stadt, deren Mitglieder mythologische Sujets bevorzugten, die für ihre kraftvollen und muskulösen Figuren, dynamischen Kompositionen und leuchtenden Farben bekannt waren, ganz im Einklang mit dem italienischen Manierismus.

Das Gemälde ist insbesondere von einem ikonografischen Prototyp inspiriert, der von Bartholomaeus Spranger entworfen wurde: Betrachtet man sein Werk mit dem Titel „Ohne Ceres und Bacchus erkaltet Venus” (Sine Cerere et Baccho Friget Venus) betrachtet, lässt sich erkennen, wie die kraftvolle Figur des Bacchus, die sich durch eine männliche Pose und eine stark betonte Muskulatur auszeichnet, extrapoliert wurde, um ihm stattdessen die Identität des Apollo zu verleihen.

Es ist bekannt, dass die Vertreter dieser Strömung, allen voran Cornelis van Haarlem, stark von Spranger beeinflusst waren, der für seine langgestreckten Figuren, insbesondere Akte, bekannt war und dessen Werke durch Drucke weit verbreitet waren.

„Ohne Ceres und Bacchus erkaltet Venus“, Jan Muller, Niederländer (Druck), nach Bartholomeus Spranger, um 1597



ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN:

Das Gemälde wird komplett mit einem ansprechenden goldenen Rahmen verkauft und ist mit einem Echtheitszertifikat und einer ikonografischen Beschreibung versehen.

Wir kümmern uns um den Transport der erworbenen Werke sowohl innerhalb Italiens als auch ins Ausland und organisieren diesen durch professionelle und versicherte Spediteure.

Sollten Sie den Wunsch haben, dieses oder andere Werke persönlich zu besichtigen, würden wir uns freuen, Sie in unserer neuen Galerie in Riva del Garda, Viale Giuseppe Canella 18, begrüßen zu dürfen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Informationen oder um einen Besuch zu vereinbaren. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

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