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Adamo ed Eva dopo il Peccato/ I sacrifici di Caino e Abele

Maarten de Vos (Anversa 1532 - 1603) Bottega/seguace

Maarten de Vos (Antwerpen 1532 – 1603)
Werkstatt/Anhänger

Adam und Eva nach dem Sündenfall/
Die Opfer von Kain und Abel

Öl auf Leinwand

41 x 51 cm
In antiken Rahmen (mit Mängeln) 50 x 60 cm.

D26-209 € 9.900 Informationen anfordern

Dieses Paar interessanter Darstellungen mit den Titeln „Adam und Eva nach dem Sündenfall“ und „Die Opfer von Kain und Abel“ sind die malerische Umsetzung zweier alter Stiche des flämischen Meisters Johann Sadler I.

Insbesondere gehören diese Werke zu einer berühmten Serie aus dem Jahr 1583 mit dem Titel Boni et Mali Scientia ** (Erkenntnis von Gut und Böse), die Sadler nach einer Idee des flämischen Malers Maarten De Vos (Antwerpen 1532–1603) nach dessen Bildungsreise durch Italien, insbesondere nach Venedig, Rom und Florenz, gestochen hat.

Die Abfolge dieser außergewöhnlichen Kompositionen veranschaulicht die entscheidenden Momente der Genesis, von den Folgen der Erbsünde über die weitere Geschichte der ersten Menschen bis hin zu den Ursprüngen der Menschheit.

In unserem Fall zeigt das erste Gemälde das harte Leben der Stammeltern nach der Vertreibung aus dem irdischen Paradies: In der Mitte bearbeitet Adam mühsam den kargen Boden, was die göttliche Verurteilung zur körperlichen Arbeit symbolisiert, während Eva in einer einfachen Hütte die kleinen Kain und Abel versorgt.

Im Hintergrund erstreckt sich eine wunderschöne Naturlandschaft voller naturgetreuer Details, die die idyllische Vision des irdischen Paradieses unverfälscht bewahrt; sie wird von zahlreichen Tierarten bevölkert, darunter ein Kamel, ein Einhorn und ein Storch – typische Motive der flämischen Tradition, die von den berühmten Motiven der Meister der Brueghel-Schule beeinflusst ist. Eingetaucht in das goldene Licht des Edens heben sich die kleinen nackten Figuren von Adam und Eva hervor, eingefangen in einem Zustand der Reinheit und völligen Harmonie mit der Natur, noch vor dem geistigen Sündenfall; über ihnen schwebt der Erzengel Michael, der das Ende dieser Idylle besiegeln wird.

Das zweite Werk zeigt hingegen den Auftakt zu der dramatischen Geschichte, in der die beiden Söhne Adams und Evas die Hauptrolle spielen, die gerade dabei sind, die Früchte ihrer Arbeit Gott zu opfern.

Kain ist nämlich ein Landwirt und opfert Gott die Früchte der Erde; der Rauch seines Opfers ist jedoch düster, dicht und neigt sich nach unten, was die göttliche Ablehnung symbolisiert. An seiner Seite kniet sein Bruder Abel, der als Hirte vor einem Opferaltar hockt, auf dem er ein Lamm aus seiner Herde opfert. Der Rauch seines Altars steigt gerade und leicht zum Himmel empor, wo zwischen den Wolken die Gestalt Gottes, des Vaters, zu erkennen ist, der das Opfer wohlwollend entgegennimmt.

Im Hintergrund lässt sich bereits die tragische, darauf folgende Begebenheit erahnen: Kain, von Eifersucht getrieben, tötet seinen Bruder. Daneben befindet sich die Hütte, in der die Eltern, Adam und Eva, ruhen.

Der Stil unserer Werke weist enge Ähnlichkeiten mit den Kompositionen von Marten de Vos auf, dem es gelang, den traditionellen flämischen Geschmack mit italienisch geprägten Merkmalen zu verschmelzen.

Die ansprechende Qualität der Werke, die sich durch eine sanfte Darstellung und eine intensive Farbgebung auszeichnen, lässt vermuten, dass sie wahrscheinlich in der Werkstatt des Meisters entstanden sind oder von einem begabten Maler aus der großen Schar seiner Anhänger geschaffen wurden, die von seinem Stil beeinflusst waren – in diesem Fall gerade von der Radierung von Sadeler I. inspiriert. Viele Drucke seiner Werke dienten regelmäßig als grafische Vorlage für die Maler und Mitarbeiter seines Kreises, die die grafischen Entwürfe auf Leinwände und Holztafeln übertrugen, die für flämische Privatsammlungen bestimmt waren.

** Sadeler Johann I. (Brüssel, 1550 – Venedig, 1601)
BONI ET MALI SCIENTIA
Kupferstecher: Sadeler Johann I. (1550/1601) / Vorlagenautor: De Vos Marten (1532/1603–1604)




WEITERE INFORMATIONEN:

Die Gemälde sind mit zwei ansprechenden antiken Rahmen versehen und werden mit einem Echtheitszertifikat sowie einer beschreibenden ikonografischen Karteikarte geliefert.

Wir kümmern uns um den Transport der erworbenen Werke und organisieren diesen sowohl innerhalb Italiens als auch ins Ausland über professionelle und versicherte Spediteure.

Sollten Sie den Wunsch haben, dieses oder andere Werke persönlich zu besichtigen, würden wir uns freuen, Sie in unserer neuen Galerie in Riva del Garda, Viale Giuseppe Canella 18, begrüßen zu dürfen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen oder zur Vereinbarung eines Besuchs – wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

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